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Tampondruck – Wissenswertes rund um das Druckverfahren

von Sascha Milivojevic

Der Tampondruck ist ein indirektes Druckverfahren nach dem Tiefdruckprinzip. Er eignet sich insbesondere zum Bedrucken von Kunststoff- und Metallobjekten und kann auch dann eingesetzt werden, wenn der Druckbereich uneben ist. Der namensgebende Silikon- Tampon überträgt die Farbe auf den Druckbereich. Er ist leicht verformbar, nimmt Farbe sehr gut auf und gibt sie präzise wieder ab. Das Tampondruck-Verfahren wird angewandt, um vielfältige Zielmedien hochwertig, farbintensiv und widerstandfähig zu bedrucken.

Inhaltsverzeichnis

  1. Innovation Tampondruck: Das kann das Druckverfahren
  2. Einfache Erklärung: Wie funktioniert der Tampondruck?
  3. Vorteile und Nachteile des Tampondrucks
  4. Für welche Materialien eignet sich das Tampondruck-Verfahren?
  5. Die Geschichte des Tampondrucks

1. Innovation Tampondruck: Das kann das Druckverfahren

Der Tampondruck hat sich in seinem Anwendungsfeld sehr schnell durchgesetzt. Das weiche Trägermaterial überzeugt besonders beim Bedrucken von sensiblen Materialien; außerdem ist es mit dem Verfahren möglich, Medien zu bedrucken, die keine plane Oberfläche haben, also zum Beispiel kugelförmige Objekte oder solche, die konvex oder konkav geformt sind. Der Tampondruck wird überwiegend in der Werbeindustrie, in der Dekoration, zum Bedrucken von Spielsachen sowie für die Kennzeichnung und Markierung von technischen Geräten eingesetzt.

2. Einfache Erklärung: Wie funktioniert der Tampondruck?

Beim Tampondruck handelt es sich um eine einfache Drucktechnik. Das indirekte Tiefdruckverfahren wird in zwei Arbeitsgängen durchgeführt:

Im ersten Schritt wird das Druckmotiv rund 30 μm tief in eine Klischee genannte Druckplatte geätzt (Abbildung Schritt a.). Dieses Ätzverfahren kann selbst feinste Linien wiedergeben – auch auf einer sehr kleinen Druckfläche. Es entsteht ein stempelähnliches Druckklischee mit feinen Vertiefungen; diese Vertiefungen nehmen später die Druckfarbe auf.

Das Klischee wird nun vollständig mit Druckfarbe überzogen. Eine Rakel streift die überschüssige Farbe ab, sodass sich die Druckfarbe nur noch in den geätzten Vertiefungen befindet (Abbildung Schritt b.). Nun wird der Tampon auf das Klischee gepresst; er nimmt die Farbe aus den Vertiefungen auf (Abbildung Schritt c.) und überträgt sie im zweiten Schritt auf das Zielmedium. Da der Tampon elastisch ist, passt er sich der Form des zu bedruckenden Objekts an und überträgt so das Motiv auch auf unebene Oberflächen (Abbildung Schritt d.). Nach dem Druckvorgang wird der Tampon gesäubert und wiederverwendet.

Es gibt verschiedene Tampondruck-Verfahren: Das Offene Farbsystem, das Geschlossene Farbsystem, den Rotationstampondruck und den Rundumtampondruck. Jedes Verfahren bietet seine eigenen Vorzüge: So bedruckt beispielsweise das Offene Farbsystem besonders große Druckflächen. Das Geschlossene System ist gängiger und schneller in der Anwendung: Bei ihm erfolgen Farbauftrag und Rakeln in einem Arbeitsgang; damit sind die Druckfarben besser vor äußeren Einflüssen geschützt. Beim Rotationsdruck wird die Farbe über walzenförmige Klischees auf ebenfalls walzenförmige Tampons aufgebracht. Die Walzen können sich fließend gegeneinander bewegen, sodass der Druckprozess kontinuierlich und wesentlich schneller läuft: Damit lassen sich höhere Auflagen realisieren. Im Rundumtampondruck schließlich kann das Zielmedium um die eigene Achse gedreht und an einen Riementampon herangeführt werden. Das ermöglicht es, besonders kompliziert zu bedruckende Zielmedien wie Flaschenkappen rundum mit einem Aufdruck zu versehen. Auch hier sind hohe Durchsätze möglich.

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Was sind Folienbeschriftungen?

Als Plotterschriften oder Folienschriften bezeichnet man Schriften und Logos, die aus Folien mittels eines computergesteuerten Messers geschnitten werden. Im Anschluss wird die Folie entgittert, also vom überschüssigen Material befreit und die freigestellten Objekte mit einer Übertragungsfolie überzogen. Abschließend wird die Folie auf den Untergrund aufgebracht und die Übertragungsfolie entfernt. Fertig! Die Beschriftung ist sofort einsatzbereit.

Wo können die Folien eingesetzt werden?

Wir von der Druckerei Salzmann sind spezialisiert auf Foliendrucke im Bereich Fahrzeug- und Schaufensterbeschriftungen, Schilder- und Leitsysteme, Ätzimitatfolien als Sichtschutz, Glasflächenmarkierungen, technische Beschriftungen, oder für dekorative Zwecke. Die Wahl des Materials hängt von den spezifischen Anforderungen Ihres Projekts und dem gewünschten Erscheinungsbild ab.

Welche Besonderheiten gibt es beim Foliendruck?

Vektordaten sind für den Beschriftungsbereich das optimale Datenformat. Damit lassen sich beliebige Vergrößerungen ohne jegliche Qualitätsverluste realisieren. Wichtig dabei: klare und präzise Dateien bereit zu stellen, damit das Endprodukt den gewünschten Effekt erzielt. Und, feine Details und Linien werden im Foliendruck möglicherweise nicht so gut wiedergegebene wie bei anderen Druckverfahren. Wir können jedoch auch unterschiedliche Druckverfahren kombinieren.

Was sind Folienschriften und wie werden diese hergestellt?

Folienschriften, auch unter dem Begriff Plotterschriften bekannt, sind aus Folie geschnittene Schriften und Logos, die durch ein computergesteuertes Messer präzise ausgeschnitten werden. Nach dem Schneideprozess wird die Folie entgittert, das heißt, alle nicht benötigten Folienteile werden entfernt. Die verbleibenden, freigestellten Schriftzüge oder Logos werden mit einer Übertragungsfolie versehen, die es ermöglicht, diese auf verschiedene Untergründe zu applizieren. Nach dem Auftragen auf den gewünschten Untergrund wird die Übertragungsfolie entfernt, und die Beschriftung ist direkt einsatzbereit. Diese Technik ist besonders geeignet für Anwendungen im Bereich Fahrzeug- und Schaufensterbeschriftung sowie für Schilder und Leitsysteme.

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